Wir wagen, vieles auf einmal zu sagen
2015

Serie aus 10 Aquarellen
je 62,5 x 88 cm


In jedes Bild sind zwei Wörter geprägt. Die beiden Wörter sind homophon, das heißt, sie werden bei verschiedener Schreibweise gleich ausgesprochen. Die Aussprache der beiden Wörter öffnen einen Klangraum, welcher eine Reflexion über die Zusammenhänge von Sprachbild, Klang und Bedeutung ermöglicht. Die Gleichheit von Klängen steht im Kontrast zu der Vielfalt des Bezeichneten. Thematisiert wird die potenzielle Veränderbarkeit von Sprache, beziehungsweise von Wörtern und der ihnen zugeschriebenen Bedeutungen. Ich erforsche in meinen Arbeiten, inwiefern Sprache intersubjektive Prozesse formt, aber auch beschränkt.